Sakralbauten

Steine der Erde, geformt zu heiligen Hallen;
Licht, gebündelt durch glasschschwere Fenster;
Eichene Tore, über Schwellen in staunende Räume.

In den verschiedensten Ländern dieser Erde gibt es von Menschen gebaute Heilige Orte, die eine hohe Kunst beinhalten. Sei es die wunderbare Hagia Sophia in Istanbul, die Blaue Mosche in Masar, die heiligen Tempel in Bhutan oder Indonesien, Epidauros und Delphi in Griechenland und unendliche viele mehr, über die ganze Erde verstreut. Jede Religion, jede Kultur, jede Epoche hat ihre eigene Sakralkunst.

Bei uns in Europa hat sich genauso eine wunderbare spirituelle Baukunst entwickelt. Anfangen könnten wir in der Steinzeit, wo wir die wunderbarsten Megalithanlagen unserer Vorfahren finden. Noch gar nicht begreifend, wie weit und weise diese Menschen damals in ihrem Weltbild waren. Bis zu den weiterentwickelten Bauweisen unserer heutigen Kirchen, Dome, Münster und Klöster.

Und natürlich sind sie immer an bedeutenden Punkten in der Landschaft errichtet. Das innere Sehen der alten Baumeister unserer Zeit, die Schulung und das alte überlieferte Wissen der weisen Alten und den Handwerkszünften, entwickelten immer neue Bauformen, die den geistigen Inhalt einer Kultur wieder spiegelten.

Für mich ist es eine besondere Art von Schulung, sich diesem Wissen wieder zu nähern. Ganz unabhängig von unserer Konfession können wir an diesen Orten, heiligen Raum ganz neu erleben. Die Schwingungen von Maß, Zahl und Proportion, die Symbolik des Grundrisses, die Portale und Tore als Schwellen in eine andere Welt, der Turm und die Krypta als Orte, die zum Himmel oder zur Erde führen oder die Glasfenster, die das Licht des Himmels und der Erde einfangen.

Unsere Europäischen Sakralbauten sind wie gebaute Erinnerungen an unsere spirituelle Entwicklung. Von den Rundtempeln der Romanik über die Gotik haben wir viele steinige Zeitzeugen unserer Geschichte. Und gleichzeitig beinhalten diese Bauten immer noch das Geheimnis zwischen den Welten zu vermitteln.

In meinen Entdeckungsreise zu Sakralbauten, die ich zum Beispiel innerhalb der Schulungs- & Forschungsgruppe anbiete, möchte ich die Schlüssel der Symboliken dazu nutzen, Türen zu den geistigen und spirituellen Räumen unserer Kultur aufzuzeigen und für unsere eigene spirituelle Entwicklung zu nutzen.

Denn, Naturkräfte, Anderswelten, geistige Dimensionen, Heilung und Bewusstseinsentwicklung wurden immer miteinbezogen. Was die Menschen in ihrer Haltung daraus übersetzten, ist eine andere Sache. In meiner Arbeit möchte ich das tiefere Verständnis von diesen wichtigen Orten in unseren Städten und Landschaften wieder aufzeigen und spürbar machen.

 

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